Pony Pferd

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Max, das Fohlen

Sheila war Lillys Pferd. Seit zwei Jahren waren sie schon dicke Freunde. Aber seit sieben Monaten gehörte Sheila erst Lilly. Bevor Lilly Sheila nämlich bekam, gehörte Sheila einer Reitschule, wo Pferde gezüchtet und auch geritten wurden. Sheila war eine Painthorsestute mit Araberblut. Vor ungefähr einem Jahr hatten Lilly und Sheila sich immer an dem anderen Ende von Sheilas Koppel getroffen, und Lilly hatte dann immer tausende von Leckerlis dabei. Irgendwann stand Sheila zum Verkauf, dass war natürlich die einmalige Chance für Lilly. Sie bettelte ihren Eltern die Ohren vor, bis sie endlich ja sagten. Und ja, dass darf ich ja nicht vergessen, Sheila war trächtig. Sie wurde von Sturmwind, dem Herdenanführer von dem Reiterhof, wo Lilly vor etwa vier Jahren angefangen hatte zu reiten gedeckt. Ja, jetzt beginnt meine kleine Kurzgeschichte…

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Max, das Fohlen

Max, das Fohlen

Es begann an einem Samstagmorgen, als Lilly es entdeckte. In der Box von Sheila lag ein kleines süßes geflecktes Fohlen.

„Oh! Oh mein Gott! Es ist da! Das Fohlen ist da!“ Lilly sprang im Kreis vor Freude. Schnell öffnete sie die Boxentür und streichelte das Fohlen. Sheila schnaubte. Sie wollte auch eine Begrüßung bekommen.

„Ja, warte Sheila.“, sagte Lilly „ hier habe ich eine Möhre für dich!“

Sheila nahm sie mit ihren weichen Lippen auf und zermahlte sie.

„Das schmeckt dir, was?“, fragte Lilly.

Eine halbe Stunde später kam der Hofbesitzer und sagte;

„Na ihr drei! Du kannst mit Sheila ausreiten wenn du das Fohlen… äh… wie heißt es eigentlich?“

„Max, ich habe mich für Max entschieden.“, sagte Lilly stolz.

„Aha. Okay. Ich meinte nur das du mit Sheila ausreiten kannst, dann nimmst du Max an die Leine.“, meinte der Hofbesitzer.

„Okay.“, antwortete Lilly.

Dann lief sie zu ihrem Schrank, holte Putzzeug, Sattel, Trense und eine Leine für Max.

Schnell putzte Lilly Sheila einmal ausgiebig, und dann war sie bereit aufzusatteln und ihr die Trense anzulegen.

Dann Verabschiedete sie sich vom Hofbesitzer, leinte Max an und ritt vom Hof. Es war ein schöner Ausritt. Max war fast sogar immer schneller als Sheila.

Eine Viertelstunde war sie unterwegs, als sie meinte, es wäre Zeit um zukehren, weil Max sich ja erst daran gewöhnen muss. Also ritt sie zurück zum Hof. Danach sattelte sie Sheila wieder ab und führte Sheila mit Trense zur Koppel. Dann nahm sie die Trense ab und ließ Sheila und Max auf der Weide toben.

Am nächsten Morgen war Max plötzlich verschwunden. Wie der Blitz rannte Lilly zu dem Hofbesitzer und erzählte es ihm. Er beruhigte sie:

„ Schau doch mal hinterm Wall! Da ist Maja unser einjähriges Fohlen doch auch einmal ausgebüchst!“

Das tat Lilly auch. Und als ob der Hofbesitzer Hellsehen könnte, es stimmte. Max war hinterm Wall. Aber nicht alleine, er stand auf der anderen Weide. Sie gehörte einem Mann der ein Pferd hatte, mit dem er immer auf Turnieren ritt. Er hatte schon oft gewonnen. Doch das Turnierpferd hatte letztens auch ein Fohlen bekommen. Eine kleine Stute war es. Und die stand neben Max und knabberte an seinem Widderrist.

„Süß! Davon mach ich unbedingt ein Foto!“, sagte Lilly. Sie hatte nämlich extra eins mitgenommen, um von Max Fotos zu machen. Schnell knipste sie eins von Max und dem Fohlen, dass übrigens Nelly hieß. Dann lief sie leise zu Max und sprach zu ihm:

„Max! Komm her!“

Max guckte sich zu Lilly um, hatte aber keine Lust sich einfangen zu lassen, und galoppierte deswegen davon. Nelly folgte ihm.

„Max! Komm sofort zurück!“, rief Lilly.

Doch davon wollte Max nichts wissen. Er galoppierte einmal quer über die Weide. Dann sah Lilly plötzlich den Besitzer von dem Turnierpferd und Nelly. Als er Max sah, guckte er gar nicht so erfreut. Grummelnd lief er zu seinem Pferd und befestigte einen Strick am Halfter. Dann lief er mit dem Pferd von der Koppel. Als Nelly dass sah, preschte sie so schnell sie konnte zu ihrer Mutter. Max wollte aber nichts von Nellys Mutter, deshalb lief er beleidigt im Schneckentempo zu Lilly. Die leinte Max sofort an, und führte ihn wieder auf die andere Weide. Da leinte sie ihn wieder ab und ließ ihn zu Sheila. Sie hoffte, dass das nicht noch mal passierte. Ehrlich gesagt hatte sie nämlich keine Lust Ärger von Nellys Besitzer zu bekommen. Doch die nächsten Tage konnte Lilly Max immer wieder auf Nellys Weide einfangen. Aber sie bekam kein Ärger von dem Besitzer. Sie sagte zu sich:

„Das gehört höchstwahrscheinlich jetzt zu meinem Alltag!“ Dann seufzte sie und machte sich auf den Weg Max wieder zu Sheila zu bringen. Es würde zwar nerven Max immer wieder einzufangen, aber sie war trotzdem total stolz auf Max, und auf Sheila besonders. Sie hoffte auch für immer und ewig, dass Max und Sheila immer gesund bleiben. Und das, wünsche ich auch. Ihr ja vielleicht auch, und wer weiß, vielleicht gibt es ja wirklich eine Sheila und ein frecher Max, der immer ausbüxst. Vielleicht gibt es auch mal einen zweiten Teil von dieser Geschichte…

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