Pony Pferd

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Hilfe für Butterfly Teil 1

„Oahh! Du dummes Vieh! Lauf doch endlich mal ordentlich!“, schrie Zonni, ein 11- Jahre altes Mädchen mit eigenem Willen, ihre weiße Deutsche Reitponystute Butterfly an.
„Die Arme. Wird jeden Tag zusammen geschrieen…“, dachte Nelly, ein ebenfalls 11 jähriges Mädchen, die fast jeden Tag zum Reithof kam, aber nicht reiten konnte, weil ihre Eltern das nicht bezahlen konnten. Da sie den Reithof aber trotzdem besuchte, auch wenn sie nicht ritt, hatte sie sich schon mit vielen Leuten angefreundet, wie z.B. mit Anni. Anni hatte ein Welsh-Pony namens Magic, auf das Nelly auch schon ziemlich oft reiten durfte. Anni hatte ihr schon sehr viel bei gebracht, die richtigen Hilfen konnte sie geben, aufsatteln und auftrensen konnte sie auch schon, bloß durchs Genick bekam sie Magic nicht. Nelly ist Anni sehr dankbar, dass sie so viel lernen durfte, denn sie liebte Pferde. Und natürlich war ihr größter Wunsch, ein eigenes Pferd oder wenigstens reiten zu dürfen. Das ihre Eltern das nicht bezahlen konnten, weil ihr Vater schon seit längeren arbeitslos ist und nur ab und zu mal etwas Kreatives für Werbeagenturen machen soll, aber nie ein ordentliches Job angeboten bekommt, findet Nelly unfair, da viele Pferde haben, sich aber nicht ordentlich um sie kümmern, wie z.B. Zonni, die ihr Pony immer nur rumscheucht und schlägt, weil es anscheinend nicht das tut was sie will.

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„Ich glaube Butterfly hat keine Chance mal was zu lernen bei dieser verwöhnten Göre Zonni. Ihr Vater bezahlt ihr alles, nur damit sie glücklich ist.“, sagte Anni und schaute mit Nelly zu, wie Zonni ihr Pony dazu bringen will anzugaloppieren.
„Du dummes Viech!“, rief Zonni erneut und schlug mit der Gerte auf Butterflys Hinterteil. Butterfly wieherte laut auf und raste davon. Mit hohen Bogen flog Zonni runter, stand aber gleich wieder auf und schrie:
„Ich hasse dich! Du kannst echt gar nichts!“
„Anni und du daneben! Haltet mal dieses Vieh! Ich ruf meinen Daddy an, dass er Butterfly verkaufen soll und mir ein tolles Pony kaufen soll!“, schnaufte Zonni wütend und wischte sich Schweiß von ihrem molligen Gesicht. Ihre Wurstfinger umschlungen ihre Gerte.
Als Zonni aus der Reithalle gegangen war, sagte Anni:
„Los setzt dich rauf! Das ist deine Chance!“
„Waas? Nein das geht doch nicht!“, flüsterte Nelly.
„Hier hast du meine Reitkappe! Los komm schon!“, meinte Anni und bekam Nelly schließlich überredet.
Als Nelly auf Butterfly aufgestiegen war, trieb sie ganz leicht und Butterfly trabte sofort an, sekundenspäter fiel Butterfly in einen wunderschönen Galopp. Nelly lächelte über das ganze Gesicht, wollte aber auch schnell wieder absteigen, damit sie nicht erwischt wird.
„Das war der Hammer!“, sagte Nelly auf dem Rückweg zu Anni. Die beiden fuhren oft zusammen.
„Das glaube ich dir!“, antwortete Anni.

Als sie am nächsten Tag auf dem Reithof angekommen waren, lasen sie die Nachricht an der Pinnwand, dass Butterfly zu Verkauf steht.
„Ist die mies!“, rief Anni und Nelly stimmte ihr zu.
Den Tag lang war Nelly ziemlich traurig, weil sie sich schon ein bisschen mit Butterfly angefreundet hatte. Immer wenn Zonni nicht im Stall war hatte sie Butterfly Möhren oder Äpfel gegeben. Und jetzt sollte sie weg. Wenn sie doch nur mehr Geld hätte, würde sie sich die 8 Jährige Butterfly auf jeden Fall kaufen. Doch ihre Eltern brauchten, das Geld, was sie hatten, für wichtigere Sachen.
Still fuhr sie nach Hause, Anni musste noch einmal in die Stadt, die in der anderen Richtung lag und etwas einkaufen.

Freudig wurde sie zu Hause empfangen.
„Nellyschatz! Dein Vater hat ein Jobangebot bekommen! Ist das nicht toll?“, rief Nellys Mutter als Nelly das Haus betrat.
„Super.“, murmelte Nelly, zog ihre Schuhe aus und ging in ihr Zimmer und kuschelte sich in ihr Bett. Bestimmt würde Butterfly bald verkauft werden. Sie vermisste sie schon jetzt.
„Hey Nelly, was ist denn los?“, fragte ihre Mutter, die in ihr Zimmer kam, die Zimmertür zu machte und sich auf Nellys Bettrand setzte.
„Ach egal…“, nuschelte Nelly.
„Komm schon was ist los?“, fragte ihre Mutter erneut und streichelte über Nellys dunkelbraune, wellige Haare.
„Butterfly, das Pony von dem ich dir erzählt habe, soll verkauft werden…“, sagte Nelly und in dem Moment klingelte das Telefon.
„Ich geh mal kurz ran, okay? Ich komm gleich wieder!“, sagte Nellys Mutter und ging ans Telefon.
Nelly hörte nur: „Hallo, hier spricht Natascha Brooch. – Ja, … warte…Nelly! Da ist jemand für dich am Telefon!“
„Ich komme!“, antworte Nelly und kletterte aus ihrem Bett voll Kissen und Decken.
„Hi, hier ist Nelly.“
„Naa, hier ist Anni, du ich muss dir was ganz schreckliches erzählen!“
„Was denn?“ - „Ich war ja grad noch mal kurz bei Magic, nachdem ich einkaufen war und da hab ich Zonni sagen hören… ähm…“ - „Ja? Was hat sie gesagt? Sag schon!“ - „Na ja, Butterfly kommt zum Schlachter…“ -
„Waaas? Das kann doch nicht deren Ernst sein!“ – „Leider doch…“

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